Wer einen externen Spezialisten für die Suchmaschinenoptimierung beauftragt, sieht von der eigentlichen Arbeit wenig. Seiten werden überarbeitet und technische Fehler behoben, und das meiste davon passiert im Hintergrund. Das SEO-Reporting ist deshalb die Stelle, an der Ihr Unternehmen erfährt, was mit dem Auftrag geschieht. Ein guter Bericht macht die Zusammenarbeit nachvollziehbar und gibt Ihnen eine Grundlage für Entscheidungen.
Wozu ein Bericht in der Zusammenarbeit dient
Ein Bericht vom Spezialisten erfüllt im Alltag mehrere Aufgaben. Er dokumentiert, welche Arbeiten im vergangenen Zeitraum erledigt wurden. Er zeigt, wie sich die Sichtbarkeit Ihrer Website entwickelt. Und er bereitet das nächste Gespräch vor, weil er offene Fragen und anstehende Schritte benennt.
Für Geschäftsführung und Marketingleitung hat er noch eine weitere Funktion. Er übersetzt Fachwissen in eine Form, mit der auch Menschen ohne SEO-Hintergrund arbeiten können. Für Ihre Entscheidungen hilft Ihnen vor allem ein Bericht, den Sie verstehen und ohne Rückfrage einordnen können.
Den Bezugsrahmen dafür liefert Ihre Planung. Wenn Ziele und Verantwortlichkeiten in einer Marketingplanung festgehalten sind, kann der Bericht genau darauf Bezug nehmen. Der Spezialist muss dann nicht raten, was für Sie wichtig ist.
Was in ein gutes SEO-Reporting gehört
Ein brauchbarer Bericht folgt einem festen Aufbau. Wer ihn regelmäßig liest, findet sich dann schnell zurecht und erkennt Veränderungen auf einen Blick. Eine einfache Vorlage für den Aufbau hilft beiden Seiten. Sie besteht im Kern aus wenigen Blöcken, die in jedem Bericht in derselben Reihenfolge wiederkehren.
Am Anfang steht eine kurze Zusammenfassung in ganzen Sätzen. Sie beschreibt in wenigen Zeilen, wie der Zeitraum verlaufen ist und ob es etwas gibt, worüber Sie entscheiden müssen. Wer nur diesen Abschnitt liest, sollte trotzdem wissen, wo das Projekt steht.
Danach folgen die erledigten Arbeiten. Hier geht es um konkrete Tätigkeiten, etwa überarbeitete Seiten oder behobene technische Probleme. Diese Liste macht sichtbar, wofür Ihr Budget eingesetzt wurde.
Ein weiterer Block zeigt die Entwicklung der vereinbarten Kennzahlen. Welche Kennzahlen für ein mittelständisches Unternehmen sinnvoll sind, behandelt der Artikel zum Thema Sichtbarkeit messen. Für den Bericht kommt es darauf an, dass diese Werte über die Zeit vergleichbar bleiben und jeweils eine kurze Einordnung bekommen. Eine Zahl ohne Erklärung lässt Sie mit der Deutung allein.
Den Abschluss bildet ein Ausblick. Er nennt die geplanten Arbeiten für den nächsten Zeitraum und die Punkte, bei denen der Spezialist etwas von Ihnen braucht, zum Beispiel eine Freigabe oder Informationen zu einem neuen Angebot.
Wie oft ein Bericht sinnvoll ist
Suchmaschinenoptimierung wirkt über längere Zeiträume. Veränderungen an der Sichtbarkeit zeigen sich oft erst nach Wochen oder Monaten. Wie lange das im Einzelfall dauert, beschreibt der Artikel Wie lange dauert SEO?. Für den Berichtsrhythmus bedeutet das, dass sehr kurze Abstände wenig Aussagekraft haben. Schwankungen von Woche zu Woche sind normal und sagen über die Richtung kaum etwas aus.
In vielen Projekten hat sich ein monatliches SEO-Reporting bewährt. Ein Monat ist lang genug, um Arbeiten abzuschließen und erste Entwicklungen zu sehen. Gleichzeitig bleibt der Abstand kurz genug, um rechtzeitig nachzusteuern. Ergänzend kann ein ausführlicherer Rückblick in größeren Abständen sinnvoll sein, in dem Sie gemeinsam mit dem Spezialisten auf die Ziele aus Ihrer Planung schauen.
Welcher Rhythmus passt, hängt von Ihrem Projekt ab. Bei einem Relaunch oder einer großen technischen Umstellung kann ein engerer Austausch für eine begrenzte Zeit hilfreich sein. Sprechen Sie den Rhythmus zu Beginn der Zusammenarbeit an und halten Sie ihn fest. Ein gutes Briefing ist dafür der passende Ort, denn dort klären Sie ohnehin, was Sie vom Spezialisten erwarten.
Wer im Unternehmen den Bericht liest
Ein Bericht hat selten nur eine Leserin oder einen Leser. Die Geschäftsführung möchte wissen, ob sich der Auftrag lohnt und ob Entscheidungen anstehen. Die Marketingleitung braucht mehr Details, weil sie mit dem Spezialisten im Alltag zusammenarbeitet. Und manchmal lesen auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Vertrieb mit, weil sie wissen wollen, welche Themen online gefragt sind.
Ein guter Bericht berücksichtigt diese unterschiedlichen Bedürfnisse durch seinen Aufbau. Die Zusammenfassung am Anfang richtet sich an alle, die wenig Zeit haben. Die Details weiter hinten sind für diejenigen gedacht, die tiefer einsteigen. So muss niemand den ganzen Bericht durcharbeiten, um das Wichtigste zu erfahren.
Hilfreich ist es, intern eine Person zu benennen, die den Bericht entgegennimmt und Rückfragen sammelt. Sie sorgt dafür, dass Fragen gebündelt beim Spezialisten ankommen und die Antworten wieder bei den richtigen Leuten landen.
Welche Fragen Sie zum Bericht stellen sollten
Beim Reporting zur SEO lohnt es sich, aktiv nachzufragen. Ein Bericht ist ein Gesprächsangebot, und gute Spezialisten freuen sich über Rückfragen. Sie zeigen, dass der Bericht gelesen wird.
Eine naheliegende Frage betrifft die Ursachen. Wenn eine Kennzahl sich deutlich verändert hat, fragen Sie, woran das liegt und ob es mit den durchgeführten Arbeiten zusammenhängt. Manchmal hat eine Veränderung äußere Gründe, etwa eine saisonale Nachfrage oder ein Update, das Google an seiner Suche vornimmt. Ein erfahrener Spezialist kann das einordnen.
Fragen Sie außerdem nach dem Bezug zu Ihren Zielen. Ob Ihr Unternehmen seinen Zielen näherkommt, lässt sich aus einzelnen Entwicklungen oft nur indirekt ablesen. Bitten Sie darum, dass dieser Zusammenhang ausdrücklich benannt wird.
Auch die nächsten Schritte verdienen eine Nachfrage. Warum wurden gerade diese Arbeiten für den kommenden Zeitraum ausgewählt? Was braucht der Spezialist von Ihrem Team, damit sie gelingen? Solche Fragen machen aus dem Bericht eine gemeinsame Arbeitsgrundlage.
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Bericht Ihnen die richtigen Informationen liefert, hilft eine Einschätzung von außen. In der Suchmaschinenoptimierung begleite ich Sie so, dass Sie jederzeit wissen, was mit Ihrer Website passiert und was es für Ihr Geschäft bedeutet.
Fazit
Ein gutes SEO-Reporting macht die Arbeit eines externen Spezialisten für Ihr Unternehmen lesbar. Es folgt einem festen Aufbau und kommt in einem Rhythmus, der zur Wirkungsweise von SEO passt. Den größten Nutzen hat der Bericht, wenn Sie ihn als Anlass für Fragen und Absprachen sehen. Damit wird er zu einem verlässlichen Teil der Zusammenarbeit.
Wenn Sie Ihr SEO-Reporting gemeinsam mit einem erfahrenen Spezialisten aufsetzen möchten, finden Sie den Einstieg bei der Suchmaschinenoptimierung. Ich sorge dafür, dass Sie jeden Bericht verstehen und daraus Entscheidungen ableiten können. Kompakte Einordnungen zu SEO und Zusammenarbeit gibt es auch im Newsletter. Die Anmeldung läuft über das Formular weiter unten.